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30.05.-20.06.12: Feinde | Brüder – Deutsche Kriegsgefangene in Japan

Posted by on March 28, 2012

1914, der 1. Weltkrieg beginnt. Die mit England verbündeten Japaner greifen die deutsche Kolonie Tsingtau in China an. Etwa 5000 deutsche und verbündete Soldaten geraten nach ihrer Kapitulation in japanische Gefangenschaft.
Eines der Kriegsgefangenenlager – BANDO – wird zum Sinnbild Deutsch-Japanischer Freundschaft.
Lagerleiter Matsue gesteht den etwa 1000 Gefangenen ungewöhnliche Freiheiten zu, die sie handwerklich und kulturell nutzen. Die Gefangenen bauen Brücken, reale und geistige. 1918 ist im Gefangenenlager Bando erstmals Beet­hovens 9. Symphonie zu hören, die zur heimlichen Nationalhymne Japans wird.
Bei der Rückkehr im Januar 1920 verabschiedet sich der Repräsentant der Kriegsgefangenen:
In Zukunft werden wir in irgendeiner Form an Menschen, die sich in unglücklicheren Umständen befinden als wir, Ihren Geist weitergeben. „ Alle Menschen sind Brüder“, …- Sayonara.“

Filminstallation:
2 Filme, 4 Projektionsflächen, 4 Informations-Wandbilder

Mittwoch 30. Mai – Mi 20. Juni 2012

Eröffnung 30. 5.  19 Uhr

Stadtteilarchiv Ottensen – Kesselhaus
Zeißstr. 28, 22765 Hamburg, 040-3903666
info@stadtteilarchiv-ottensen.deS-Bahn, Bus Altona

Di, Mi, Do von 14.00-16.30 Uhr
Wochenende 15. – 17.6. (altonale)ab 10.00 Uhr
Beiprogramm: www.stadtteildialog.de
Kontakt: ewvev@aol.com

 

 
Diaprojektion Lagerfotos             Informationen auf  Holz ‚Baracken‘-Wand Zitate aus dem Musikleben im Lager

 

Feinde | Brüder   Deutsche Kriegsgefangene in Japan

Filminstallation von Brigitte Krause  |  Installationsdesign: Olaf Welling

2 Filmprojektionen (14 und 19 Min.), deren Töne sich vermischen,  eine Diaprojektion, sowie eine Zitatensammlung von Kriegsgefangenen und Historikern führen den Zuschauer durch Thema, Zeit  und Raum.

 

1/GefangenenLeben

Im Kriegsgefangenenlager Bando gesteht Lagerleiter Matsue den etwa 1000 Gefangenen ungewöhn­liche Freiheiten zu, die sie handwerklich und kulturell nutzen.

Bei der Rückkehr im Januar 1920 verabschiedet sich der Repräsentant der Kriegsgefangenen:

 „In Zukunft werden wir in irgendeiner Form an Menschen, die sich in unglücklicheren Umständen befinden als wir, Ihren Geist weitergeben. „ Alle Menschen sind Brüder“, …- Sayonara.“

 

2/Nachleben

Im Kriegsgefangenenlager Bando bauen die Gefangenen Brücken, reale und geistige. 1918 ist im Gefangenenlager Bando erstmals Beet­hovens 9. Symphonie zu hören, die zur heimlichen Nationalhymne Japans wird. Und das ist nicht das einzige Gut, das in die japanische Gesellschaft hineinwirkt und bleibt.

 

 

          Holz-‚Baracken’-Wand Vitrine ‚Geschichte des    Baumkuchens‘       Info- Rollbild        Filmpräsentation

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